Der gefeierte Schauspieler Brian Cox wurde mit zahllosen Preisen ausgezeichnet – darunter zwei Laurence Olivier Awards, ein Golden Globe und ein Primetime Emmy – und beeindruckt seit Jahrzehnten mit seiner kraftvollen Präsenz auf Bühne und Leinwand. Sein Kinodebüt gab Cox 1971 als Leo Trotzki in „Nikolaus und Alexandra“. 1986 übernahm er in Michael Manns stylischem Thriller „Blutmond“ die Rolle des Hannibal Lecter, Jahre bevor Anthony Hopkins die Figur weltberühmt machte. In den 1990er-Jahren war Cox in bedeutenden Filmen wie „Braveheart“ (1995), „Tödliche Weihnachten” (1996) und „The Boxer“ (1997) zu sehen und verkörperte im zweiteiligen Fernsehfilm „Nürnberg - Im Namen der Menschlichkeit“ (2000) Hitlers Nachfolger Hermann Göring. Auch in den 2000ern blieb seine Karriere mit Rollen in Blockbustern wie „Die Bourne Identität“ (2002), „Ring“ (2002), „X2“ (2003), „Troja“ (2004) und „Zodiac“ (2007) auf Erfolgskurs. Aber auch in Independent-Filmen wie „Adaptation.“ (2002), „25 Stunden“ (2002) und „The Escapist - Raus aus der Hölle“ (2008) überzeugte der Schauspieler. Obwohl er in Serien wie „Deadwood“ (2006) und „Krieg und Frieden“ (2016) auftrat, war es seine wuchtige Darstellung des despotischen Medienmoguls Logan Roy in „Succession“ (2018–2023), die ihn endgültig zu einer TV-Ikone machte. Weitere markante Filmauftritte hatte Cox in „Planet der Affen - Prevolution“ (2011), „The Autopsy of Jane Doe“ (2016), „Churchill“ (2017) und „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“ (2024). Seit den späten 1960er-Jahren steht Cox regelmäßig auf der Theaterbühne. 2025 gab er mit dem Film „Glenrothan“ sein Debüt als Regisseur.