Sandra Hüller gibt Ingeborg Bachmann ihre Gegenwart zurück
Diese dokumentarische Spurensuche nähert sich Ingeborg Bachmann nicht wie einer entrückten Literaturfigur, sondern über ihre eigenen Worte, Briefe, Tagebücher und Texte. Sandra Hüller verkörpert die Autorin an einem imaginären Tag in Rom, während Archivmaterial und Spielszenen ein Leben zwischen öffentlichem Ruhm, radikaler Sprache und existenzieller Verletzlichkeit sichtbar machen. Jemand, der einmal ich war zeigt Bachmann als Schriftstellerin, deren Denken nicht vergangen ist, sondern noch immer dort weh tut, wo es um Liebe, Macht und weibliche Selbstbehauptung geht.